7. "Open-Air-Kino-Picknick"

Datum: 17 Juli - 19 Juli
Veranstalter: Günther Sperlich
Ort: Historische Weiherschleife

Beschreibung:
Beim "Open-Air-Kino-Picknick" können Kinofreunde in angenehmer Picknick-Atmosphäre unter freiem Himmel drei Filmvorführungen genießen. Da die Stadtmarketing-Geschäftsstelle derzeit nicht komplett besetzt ist, wird die beliebte Veranstaltung vom Cinema Sperlich durchgeführt. Inhaber Günther Sperlich zeichnete bisher bereits mit seinem mobilen Kino für die technische Seite des "Open-Air-Kino-Picknicks" verantwortlich und führt es nunmehr in eigener Regie weiter.

Gezeigt werden am Freitag, 17. Juli, die Komödie „Nur eine Stunde Ruhe!“, am Samstag, 18. Juli, als Familienfilm das Animationsabenteuer „Baymax – Riesiges Robowabohu“ und am Sonntag, 19. Juli, die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“. Einlass zum "Open-Air-Kino-Picknick" ist jeweils ab 20 Uhr, die Filmvorführung beginnt dann nach Anbruch der Dunkelheit gegen 22 Uhr. Wie schon in den letzten Jahren können Besucher ihren Picknickkorb mitbringen und im Liegestuhl oder auf der Picknickdecke eigene Leckereien genießen. Es werden aber auch Sitzgelegenheiten zur Verfügung gestellt. 


Die Filme

Nach „Monsieur Claude“ ist „Nur eine Stunde Ruhe!“ die neue Komödie mit Christian Clavier. Der leidenschaftliche Jazz-Fan Michel (Clavier) entdeckt eines sonnigen Morgens auf einem Flohmarkt eine seltene Schallplatte. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als das neu erworbene Werk in Ruhe zu Hause und allein anhören und genießen zu dürfen. Doch es scheint, als habe sich die Welt gegen ihn verschworen: Seine Ehefrau macht ihm ein furchtbares Geständnis, sein unberechenbarer Sohn taucht aus dem Nichts wieder auf, Michels besorgte Mutter ruft ununterbrochen an und zu allem Überfluss findet ausgerechnet an diesem Tag eine große Party in der Nachbarschaft statt. Um in diesem Chaos endlich einfach nur eine Stunde seine geliebte Schallplatte hören zu können, ist Michel jedes Mittel recht. Dennoch muss der gerissene Lügner all seine Energie einsetzen, damit aus dem sonnigen Morgen kein böser Albtraum wird.

Der Animationsfilm „Baymax – Großes Robowabohu“ handelt von den Superhelden-Abenteuern eines Jungen und seines Erste-Hilfe-Roboters. Das Disney-Abenteuer wurde 2015 mit dem Oscar als bester Animationsfilm sowie weiteren Preisen ausgezeichnet. Hiro ist ein von Robotern besessener 13-jähriger Junge in der schillernden Metropole San Fransokyo, der seinem älteren Bruder nacheifern und an der technischen Universität aufgenommen werden will. Tatsächlich gelingt ihm das mit der Präsentation einer bahnbrechenden Erfindung, doch das Gebäude brennt ab, sein Bruder und die Erfindung verschwinden in den Flammen. Hiro ist am Boden zerstört, findet aber Trost dank des Erste-Hilfe-Roboters Baymax, der sich um den Jungen bemüht und mit ihm in ein gewaltiges Abenteuer stürzt.

In der französischen Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ sind Claude (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Cantal Lauby) ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht.